Internationaler Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova"

Kompositionswettbewerb MUSICA SACRA NOVA 2021 - Ausschreibung

Sie finden die neue Ausschreibung [hier] (PDF-Download).

Rückblick: Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova"

Im September 2019 wurde zwischen dem Erzbistum Köln, dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, der Musica sacra Association Warschau, dem polnischen Kammerchor, der Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, dem Chorverband der Emilia Romagni und dem päpstlichen Institut für Kirchenmusik ein neuer Vertrag zum Kompositionswettbewerb "Musica sacra nova" geschlossen.
Der erste Wettbewerb hat nun zwei Kategorien:
A: ein Werk, a capella, mit lateinischem christlichen Text bis zu 16 Stimmen
B: ein Werk mit einem lateinischen liturgischen Text für 4-6 Stimmen und Orgel ad libitum.
Mit der neuen Ausrichtung und neuen Partnern hat der Wettbewerb nun einen großen Schritt nach vorne gemacht: Insgesamt gingen mit 78 Kompositionen fest doppelt soviele Werke ein wie 2019. TeilnehmerInnen aus 18 Ländern wahrend beteiligt. Auch das sind mehr als doppelt soviele wie 2019. Sie kamen aus Indonesien, Philippinen, Russland, Brasilien, USA, Kanada und vielen europäischen Ländern.

Die Jury (das obige Bild zeigt die Mitglieder vor dem Öffnen der Umschläge im päpstlichen Institut für Kirchenmusik von links nach rechts: Msgr. Vincenzo de Gregorio (Rom), Prof. Vaclovas Augustinas (Vilnius), Prof. Dr. Enjott Schneider (München), Dr. Andrea Angelini (Rimini), Eriks Esenvalds (Riga), Stephen Layton (Cambridge) und Prof. Dr. Pawel Lukaszewski (Warschau).

Folgende Preise wurden vergeben:

Kategorie A:
1. Preis: Aleksander Jan Szopa (Polen) für Ubi caritas 
2. Preis: Paolo Orlandi (Italien)  für Ave Regina caelorum 
3. Preis: Steven Heelein (Deutschland) für Lux et origo 
 
Kategorie B:
1. Preis: Fé Yuen (Hong Kong) für  Ave maris stella 
2. Preis: Joanna Widera (Polen) für Agnus Dei 
3. Preis: Johannes X. Schachtner (Deutschland) für Missa brevissima 
 
Etwas Besonderes sei noch angemerkt: die erste Preisträgerin der Kategorie B ist erst 9 Jahre alt - damit hatte niemand gerechnet. Und wie sich nachher herausstellte war das nicht ihr erster Kompositionspreis. Das Konzert wird vom Deutschlandfunk aufgezeichnet.
 
Das Preisträgerkonzert der Kategorie A findet am 16. Mai in der Abtei Brauweiler um 20.00 Uhr statt. Die Werke der Kategorie B werden am 30. Mai in Danzig uraufgeführt. Alle preisgekrönten Werke erscheinen im Schottverlag in einer dafür eigens eingerichteten Reihe "Ausgezeichnete Chorwerke".

 

Die Jury (das obige Bild zeigt die Mitglieder vor dem Öffnen der Umschläge im päpstlichen Institut für Kirchenmusik von links nach rechts: Msgr. Vincenzo de Gregorio (Rom), Prof. Vaclovas Augustinas (Vilnius), Prof. Dr. Enjott Schneider (München), Dr. Andrea Angelini (Rimini), Eriks Esenvalds (Riga), Stephen Layton (Cambridge) und Prof. Dr. Pawel Lukaszewski (Warschau).

Internationaler Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova" 2020 - Ausschreibung

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Kamen zur Vertragsunterzeichnung am 6. September d. J. in Köln zusammen: Msgr. Markus Bosbach, Prof. Dr. Jan Lukaszewski, Bruno Hermanns, Msgr. Vincenzo De Gregorio, Dr. Wolfgang Josef Lerch, Prof. Stephan Baier, Prof. Dr. Pawel Lukaszewski

Neuer Kooperationsvertrag zum Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ unterzeichnet

(rim-redkm) Seit fünf Jahren gibt es den Internationalen Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ mit dem Freundeskreis der Abtei Brauweiler, dem Erzbistum Köln, der Musica Sacra Association Warschau und dem Gaude Mater Festival in Tschenstochau/Polen. Der Wettbewerb für junge Komponisten bis 35 Jahren hat sich sehr bewährt, wie die jährlichen Preisträgerkonzerte in Brauweiler mit international führenden Chören deutlich gemacht haben, die entweder vom Domradio oder vom WDR mitgeschnitten wurden und in Zukunft vom Deutschlandfunk aufgenommen werden. Der Wettbewerb erfreut sich eines großen Zuspruchs von jährlich 40 bis 70 Einsendungen mit ausschließlich geistlicher Musik. 

Nach nunmehr fünf Jahren war der erste Vertrag für den Wettbewerb abgelaufen und es wurde ein neuer Vertrag mit weiteren Partnern und geänderter Zielsetzung abgeschlossen. Während die erste Preiskategorie - ein Chorwerk a cappella, geistlich, lateinisch, bis 16 Stimmen – unverändert bleibt, ist die zweite Kategorie geändert worden und besteht nun für ein liturgisches Werk für Chor und Orgel ad libitum für vier bis sechs Stimmen, ebenfalls in lateinischer Sprache. Die Uraufführung der Werke wird je nach Kategorie im Wechsel zwischen Danzig und Brauweiler sein. 

Neu hinzugekommen als Träger sind der Polnische Kammerchor (und mit ihm auch die Stadt Danzig), die Hochschule für Kirchenmusik in Regensburg, der Chorverband der Emiglia Romana „Musica Ficta Associazione“ und das Päpstliche Institut für Kirchenmusik in Rom. 

Zur Vertragsunterzeichnung am 6. September 2019 im Barockschlösschen kamen zusammen: Der stellvertretende Generalvikar, Msgr. Markus Bosbach, Herr Bruno Hermanns und Herr Dr. Wolfgang Josef Lerch vom Freundeskreis der Abtei Brauweiler, der Leiter des polnischen Kammerchors, Prof. Dr. Jan Lukaszewski, der Vorsitzende der Musica Sacra Association Warschau, Prof. Dr. Pawel Lukaszewski, der Rektor der Hochschule Regensburg, Prof. Stefan Baier, der Präsident des Päpstlichen Institutes für Kirchenmusik, Msgr. Vincenzo De Gregorio und Richard Mailänder. Dr. Andrea Angelini von der „Musica Ficta Associazione“ war am Termin verhindert, hatte aber bereits im Juli die Verträge unterschrieben. 

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2020 ist der 15. Januar 2020. Das nächste Preisträgerkonzert findet am 16. Mai 2020 um 20 Uhr in der Abtei Brauweiler statt, und zwar mit dem Coro Ricercare aus Lissabon unter Leitung von Pedro Teixeira.